Ein Abend mit dem Apfel, dem Sündenfalls und der Frucht vom Baum der Erkenntnis

Wenn Neugeborenen ein Apfel geben wird, wird mit der Frucht des Lebensbaumes Lebenskraft verliehen. Im Volksglauben wird damit dann begründet, dass Kinder später rote Bäckchen bekommen. Und hätten Sie gedacht, dass das Ausschütten des Badewassers unter einem Apfelbaum dazu beitragen soll, dass das Kind am Tisch nicht ungebührlich isst und trinkt und zudem einen reinen Atem bekommt? So jedenfalls wird es im Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens beschrieben. Wenn das in der Knabenabteilung von St. Cloud´s im Staate Maine bekannt gewesen wären, hätten die Waisenkinder in John Irvings Roman vielleicht eine gesündere Gesichtsfarbe gehabt. Sein Roman „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ spielt zu großen Teilen auf einer Apfelfarm und das nicht ohne Grund. Geschickt setzt Irving den Apfel als Symbol für Fruchtbarkeit und Sündenfall ein.

Andreas Lange liest aus John Irvings „Gottes Werk und Teufels Beitrag“

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